Antworten zum Thema; Projektmanagement, Ordner 7
 
Kapitel 1: Projektmanagement ( Für alle Fragen zum Thema; Projektmanagement, klicken Sie hier... )
 
1. Diese geben an, um wie viele Zeiteinheiten eine Tätigkeit höchstens ausgedehnt oder vorverschoben werden kann, ohne dass der Endtermin des Gesamtprojektes beeinträchtigt wird.
 
Damit Pufferzeiten entstehen, soll in der Regel mit jeder Teilarbeit zum frühst möglichen Zeitpunkt angefangen werden. Wird die vorhandene Pufferzeit voll beansprucht, so fallen der früheste und der späteste Endzeitpunkt dieser Tätigkeit zusammen, und es entsteht von hier aus ein neuer kritischer Weg, da die Zeitreserven der folgenden Tätigkeiten ebenfalls aufgebraucht sind.
 
2. Sie geben an, um welche Dauer die Tätigkeit ausgedehnt oder verschoben werden kann, sofern für alle folgenden Tätigkeiten der früheste Anfangszeitpunkt beibehalten werden soll. Die freie Pufferzeit kann nur entstehen, wenn das Ereignis vom Abschluss mehrere Tätigkeiten abhängt. Die Tätigkeit auf dem längsten zulaufenden Ast weist keine freie Pufferzeit auf. Auf den anderen zulaufenden Ästen wird die freie Pufferzeit der letzten Tätigkeit zugeordnet. Die freie Pufferzeit PF muss bei der Reduktion des kritischen Weges berücksichtigt werden. Verlaufen parallel zum kritischen Weg mehrere Zeitstränge, kann der kritische Weg nur um so viele Zeiteinheiten reduziert werden, als die kleinste Summe der freien Pufferzeiten eines Parallelzeitstranges beträgt.
 
3. 1 x optimistische Dauer + 4 x Wahrscheinliche Dauer + 1 x pessimistische Dauer / 6
 
4. Kapazitäten berücksichtigt werden.
 
5. Nein. In der Praxis stehen Arbeitskräfte und Betriebsmittel nicht unbeschränkt zur Verfügung - alles kostet Geld.
 
6. Die Kapazität ist das Vermögen eines Betriebes, in einer Zeitspanne mit seinen Arbeitskräften und Betriebsmitteln ein bestimmtes Leistungsvolumen zu bewältigen. Jedes Projekt bringt aus ablauforganisatorischen und verfahrenstechnischen Gründen eine unterschiedliche Auslastung der vorhandenen Arbeitskräfte und Betriebsmittel mit sich. Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine optimale Auslastung aller Produktionsfaktoren anzustreben. Im Projektmanagement müssen also neben der Zeit auch die Kapazitäten berücksichtigt werden.